Über das Torino Polsterbett
Das Kopfteil des Torino ist kein Brett hinter dem Bett, sondern eine Wandfläche. Es reicht auf beiden Seiten weit über die Liegefläche hinaus und läuft hinter den Nachtkonsolen durch, sodass die Rückwand des Schlafzimmers auf ganzer Breite gepolstert wirkt. Ein schmaler glatter Streifen fasst diese Fläche oben und an den Seiten ein.
Die Fläche selbst ist in schmale senkrechte Polsterstreifen geteilt, etwa handbreit, alle gleich stark gefüllt. In zwei dieser Streifen sitzen links und rechts kleine dunkle Leseleuchten mit warm leuchtendem Rand — genau dort, wo sonst eine Nachttischlampe stünde, nur ohne Ablagefläche zu kosten. Der Bezug trägt den Stoffcode Luna 02 in einem hellen, leicht ins Graue gehenden Cremeton.
Stauraum und Kopfteil
Unter der Liegefläche liegen zwei Rahmen nebeneinander, die sich getrennt anheben lassen; beide schwenken zum Kopfende hin auf und bleiben in der offenen Stellung stehen. Weil die Trennung längs verläuft, bleibt beim Öffnen der einen Seite die andere begehbar — hilfreich, wenn das Bett an einer Wand steht und nur von vorn erreichbar ist.
Der Sockel ist glatt bezogen und ohne Steppung, er trägt keinerlei Muster. Diese Zurückhaltung ist Absicht: die gesamte Zeichnung des Bettes sitzt im Kopfteil. Andere Verteilungen desselben Prinzips stehen in der Übersicht der Polsterbetten mit Bettkasten.
Ein wandbreites Kopfteil braucht eine freie Wand. Wer weniger davon hat, kommt mit dem schmaleren Montego Polsterbett aus; wer dieselbe Breite, aber eine waagerechte statt senkrechte Gliederung sucht, sieht sich das Verona Polsterbett an.
Material und Farbe
- Stoffcode: Luna 02
- Farbe: heller Cremeton mit grauem Einschlag
- Kopfteil: wandbreit, schmale senkrechte Polsterstreifen, glatte Einfassung, zwei eingebaute Leseleuchten
- Sockel: glatt bezogen, zwei längs geteilte Rahmen, dunkle Füße
- Größen: 90 × 200, 100 × 200, 120 × 200, 140 × 200, 160 × 200, 180 × 200 cm
Die Matratze
Zum Bett gehört eine Hybridmatratze mit Euro-Top: Auf dem Federkern sitzt eine zusätzlich gepolsterte Auflage, die sich der Körperkontur anpasst, ohne die Stützwirkung aufzugeben.
Der Kern besteht aus 800 einzeln eingenähten Taschenfedern in sieben Zonen. Weil jede Feder für sich arbeitet, überträgt sich Bewegung kaum auf die andere Seite — für Paare der spürbarste Unterschied. Die Zonen sind unterschiedlich fest abgestuft und entlasten Schultern, Hüfte und Rücken gezielt. Das Federkernsystem reicht bis an die Kanten, sodass die Liegefläche bis zum Rand nutzbar bleibt und die Form länger hält.
- Aufbau: Hybrid mit Euro-Top, Taschenfederkern
- Federn: 800, einzeln eingenäht
- Zonen: 7
- Höhe: 27 cm
- Härtegrad: H3–H4 (mittel bis fest)
- Bezug: Gewebe mit Kupferfasern
Häufige Fragen zum Torino Polsterbett
Wie funktioniert der Bettkasten?
Du hebst eine der beiden Rahmenhälften an der Fußseite an; sie schwenkt nach oben und hinten und bleibt dort stehen. Darunter liegt der Kasten in voller Länge des Bettes. Beim Torino ist zu bedenken, dass das Kopfteil weit über das Bett hinausragt: an den Außenseiten kommt man nicht an den Rahmen heran, gegriffen wird immer am Fußende.
Was ist ein Polsterbett?
Ein Polsterbett hat einen vollständig bezogenen Korpus ohne sichtbares Holz- oder Metallgerüst. Beim Torino geht diese Polsterung über das Bett hinaus und wird zur Wandfläche: Kopfteil, Einfassung und Sockel sind im selben Bezug mit dem Stoffcode Luna 02 gearbeitet. Sichtbar bleiben nur die dunklen Füße unter dem Sockel.
Welche Bettgröße für zwei Personen?
Für zwei Erwachsene sind 160 × 200 cm üblich, 180 × 200 cm gilt als bequem. Das Torino gibt es in sechs Breiten von 90 bis 180 cm. Beim Aufmaß zählt hier aber nicht die Bettbreite allein: das Kopfteil steht auf beiden Seiten deutlich über und beansprucht mit den Konsolen die ganze Wand — miss zuerst die Wand, dann das Bett.
Beratung und Service
Das Torino und die übrigen Polsterbetten mit Bettkasten stehen in unserem Möbelhaus in Köln. Wie stark ein wandbreites Kopfteil einen Raum verändert, lässt sich aus Bildern kaum abschätzen — im Ausstellungsraum sieht man es in zwei Sekunden.



















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