Über das Parla Blue Polsterbett
Das Kopfteil des Parla Blue hat keine gerade Oberkante, sondern eine Reihe von fünf Bögen. Der mittlere steht am höchsten, die äußeren stufenweise tiefer. Von den Kerben zwischen den Bögen laufen Nähte nach unten und rücken dabei enger zusammen, sodass die Fläche wie ein aufgestellter Fächer gegliedert ist.
Unten endet die Fächerform an einer waagerechten Naht, darunter bleibt eine schmale, glatte Leiste stehen und führt den Bogen in ein Rechteck zurück. Deshalb wirkt das Kopfteil trotz der geschwungenen Oberkante nicht verspielt.
Dazu kommt die Farbe. Das Blau ist tief und satt, deshalb entstehen auf den Rundungen harte Kanten zwischen Licht und Schatten. Die Fächerform liest sich schon aus der Entfernung als Zeichnung — nicht als Relief, das man erst aus der Nähe bemerkt.
Stauraum und Kopfteil
Geöffnet wird das Parla Blue an einer Zuglasche: Mittig am Fußende hängt ein anthrazitfarbener Gurt mit einer Metallschnalle über die Kante des Sockels. Daran hebt sich die Liegefläche, die um das Kopfende nach oben schwenkt. Der Sockel darunter ist nicht geteilt, der Kasten läuft in ganzer Länge durch.
Eine Lasche fasst man mit der ganzen Hand, einen versenkten Griff nur mit den Fingerspitzen — das ist im Alltag der Unterschied. Welche Öffnungsart über demselben Kasten sonst noch vorkommt, zeigt die Übersicht der Polsterbetten mit Bettkasten.
Dieselbe Muschelform in einem hellen, gedämpften Ton hat das Parla Pink Polsterbett; wer die gerade Oberkante bevorzugt, sieht sich das Zwolle Polsterbett an.
Material und Farbe
- Kopfteil: fünf Bögen in Muschelform, nach unten fächernde Nähte, schmale gerade Leiste als Abschluss
- Sockel: ungeteilt, Zuglasche mit Metallschnalle mittig am Fußende, dunkler Keder an der Oberkante
- Füße: dunkle, konisch zulaufende Füße
- Bezug: tiefes, gesättigtes Blau mit hartem Licht-Schatten-Wechsel auf den Rundungen
- Größen: 90 × 200, 100 × 200, 120 × 200, 140 × 200, 160 × 200, 180 × 200 cm
Die Matratze
Zum Bett gehört eine Hybridmatratze mit Euro-Top: Auf dem Federkern sitzt eine zusätzlich gepolsterte Auflage, die sich der Körperkontur anpasst, ohne die Stützwirkung aufzugeben.
Der Kern besteht aus 800 einzeln eingenähten Taschenfedern in sieben Zonen. Weil jede Feder für sich arbeitet, überträgt sich Bewegung kaum auf die andere Seite — für Paare der spürbarste Unterschied. Die Zonen sind unterschiedlich fest abgestuft und entlasten Schultern, Hüfte und Rücken gezielt. Das Federkernsystem reicht bis an die Kanten, sodass die Liegefläche bis zum Rand nutzbar bleibt und die Form länger hält.
- Aufbau: Hybrid mit Euro-Top, Taschenfederkern
- Federn: 800, einzeln eingenäht
- Zonen: 7
- Höhe: 27 cm
- Härtegrad: H3–H4 (mittel bis fest)
- Bezug: Gewebe mit Kupferfasern
Häufige Fragen zum Parla Blue Polsterbett
Wie funktioniert der Bettkasten?
Über die Zuglasche am Fußende. Du fasst den Gurt, ziehst die Liegefläche nach oben, und die Fläche schwenkt am Kopfende auf; oben bleibt sie stehen, bis du sie wieder herunterführst. Der Kasten darunter nimmt den gesamten Sockel ein. Da nichts geteilt ist, gibt es nur diesen einen Handgriff und nur eine Seite, von der aus geöffnet wird.
Ist ein Bettkasten sinnvoll?
Vor allem in Zimmern, in denen kein zweiter Schrank mehr Platz findet. Beim Parla Blue ist der Kasten eine durchgehende Wanne über die volle Grundfläche, also eher für Voluminöses gedacht als für Kleinteiliges: Bettdecken, Kissen, Reisegepäck. Weil zum Öffnen die Liegefläche frei sein muss, sammelt sich dort erfahrungsgemäß das, was selten gebraucht wird.
Was ist ein Polsterbett?
Ein Polsterbett trägt keinen sichtbaren Rahmen; Korpus und Kopfteil sind gepolstert und bezogen. Beim Parla Blue geht die Polsterung über die reine Fläche hinaus: Die fünf Bögen des Kopfteils entstehen erst dadurch, dass Schaum, Naht und Bezug zusammen die Form halten. Aus Holz gefräst wäre dieselbe Kontur eine Kante — hier ist sie eine Rundung.
Beratung und Service
Das Parla Blue steht mit den anderen Polsterbetten mit Bettkasten in unserem Möbelhaus in Köln. Eine geschwungene Oberkante braucht freie Wandfläche über sich, damit sie zur Geltung kommt — wie viel, sieht man erst vor einer echten Wand.















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