Über das Palermo Polsterbett
Das Palermo hat das höchste Kopfteil dieser Reihe, und es ist senkrecht gegliedert: Sechs gepolsterte Kanäle laufen ohne Unterbrechung von der Oberkante bis hinunter zur Liegefläche, jeder für sich gerundet, dazwischen schmale eingezogene Nähte. Unten schließt ein waagerechtes Band die Kanäle ab, außen fasst sie ein flacher Rahmen, der an den Seiten leicht nach vorn tritt.
Senkrechte Linien verlängern die Fläche, auf der sie liegen: Das Kopfteil wirkt dadurch noch höher, als es gebaut ist. Der sandbeige Bezug ist glatt und leicht glänzend, deshalb steht in jedem Kanal ein heller Streifen neben einem dunkleren — die Farbe scheint über die Breite zu wechseln, obwohl es nur eine ist.
Stauraum und Kopfteil
Der Sockel darunter bleibt still: ein glatter, geschlossener Korpus im selben Ton, damit das hohe Kopfteil allein wirkt. Geöffnet wird an der Fußseite, wo die Zugschlaufe mit Metallschnalle hängt; das Scharnier sitzt am Kopfende, zwei Hebearme halten die angehobene Platte oben. Innen eine durchgehende Wanne über die volle Grundfläche.
Ein so hohes Kopfteil braucht eine freie Wand hinter sich — Bilderleisten oder eine Fensterbank in dieser Höhe geraten damit in Konflikt. Niedrigere Kopfteile führt die Übersicht der Polsterbetten mit Bettkasten.
Dieselbe helle Richtung, aber mit einer ungeteilten Fläche statt Kanälen, hat das Derin Cream Polsterbett. Waagerecht statt senkrecht gegliedert ist das Cenova Polsterbett, mit Kontrastbändern auf dunklem Grund das Caprice Polsterbett.
Material und Farbe
- Bezug: Sandbeige, glatte Oberfläche mit weichem Glanz
- Kopfteil: hoch, sechs senkrechte Kanäle, waagerechtes Abschlussband unten, flacher Rahmen ringsum
- Sockel: glatter geschlossener Korpus, eine Zugschlaufe mit Metallschnalle an der Fußseite
- Größen: 90 × 200, 100 × 200, 120 × 200, 140 × 200, 160 × 200, 180 × 200 cm
Die Matratze
Zum Bett gehört eine Hybridmatratze mit Euro-Top: Auf dem Federkern sitzt eine zusätzlich gepolsterte Auflage, die sich der Körperkontur anpasst, ohne die Stützwirkung aufzugeben.
Der Kern besteht aus 800 einzeln eingenähten Taschenfedern in sieben Zonen. Weil jede Feder für sich arbeitet, überträgt sich Bewegung kaum auf die andere Seite — für Paare der spürbarste Unterschied. Die Zonen sind unterschiedlich fest abgestuft und entlasten Schultern, Hüfte und Rücken gezielt. Das Federkernsystem reicht bis an die Kanten, sodass die Liegefläche bis zum Rand nutzbar bleibt und die Form länger hält.
- Aufbau: Hybrid mit Euro-Top, Taschenfederkern
- Federn: 800, einzeln eingenäht
- Zonen: 7
- Höhe: 27 cm
- Härtegrad: H3–H4 (mittel bis fest)
- Bezug: Gewebe mit Kupferfasern
Häufige Fragen zum Palermo Polsterbett
Was ist ein Polsterbett?
Bei einem Polsterbett ist der sichtbare Aufbau gepolstert und mit Stoff bezogen; ein Rahmen aus Holz oder Metall tritt nicht in Erscheinung. Am Palermo gilt das bis in die Gliederung hinein: Auch die sechs Kanäle und der Rahmen um sie herum sind gefüllte Polsterteile, keine aufgesetzten Leisten aus einem harten Material.
Bett mit Bettkasten zum Aufklappen — wie viel Platz braucht man davor?
Rechne vor der Fußseite mit etwa einem Schritt freier Fläche. Dort wird die Schlaufe gegriffen, und dorthin bewegt sich der untere Rand der Platte, bevor sie nach oben schwenkt. Ein Teppich mit dickem Rand oder eine Truhe unmittelbar davor blockieren das Aufklappen, obwohl das Bett selbst genau passt. Hinter dem Kopfteil muss dagegen nichts frei bleiben.
Welche Matratzengröße passt?
Die Matratze entspricht der bestellten Liegefläche — bei einem Bett in 140 × 200 cm also 140 × 200 cm. Insgesamt gibt es sechs Größen zwischen 90 × 200 und 180 × 200 cm. Bei der Höhe ist dieses Modell entspannt: Weil das Kopfteil weit über die Liegefläche hinausragt, bleiben die Kanäle auch bei einer hohen Matratze fast vollständig sichtbar.
Beratung und Service
Das Palermo steht in unserem Möbelhaus in Köln bei den anderen Polsterbetten mit Bettkasten. Bei einem hohen, senkrecht gegliederten Kopfteil hilft der Vergleich vor Ort: Erst neben einem niedrigeren Bett sieht man, wie stark die Kanäle den Raum nach oben ziehen.















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